Totgeburt Euro führt zur Diktatur aus Brüssel
Der Euro scheint von vorn herein eine Totgeburt zu sein. Wenn etwas ständig schlingert und Verzicht und Einschränkung fordert, dann kann daran etwas nicht stimmen. Es ist ein grundlegendes Gesetz der menschlichen Gesellschaft, dass für alle genug da ist. Wenn dies nicht der Fall ist, so hat die Menschheit bis heute immer genügend Neues erfunden, damit es reicht. Aber dieser Euro fordert ständig nur Einschränkung, Kürzung, Verzicht, Zurückziehen und Sparen. Es geht nicht um die Menschen, sondern hierbei nur noch um ein Ding, Dinge, Papierlappen. Es wurde zusammen gezwungen, was eigentlich nicht zusammen gehört. Die einzelnen Nationalitäten verlieren ihre demokratischen Potenzen und damit auch die Möglichkeiten, flexibel und kreativ zu sein. Alles was nicht flexibel und kreativ ist, muss aber zugrunde gehen. Das hat die Geschichte immer gezeigt.
Das Volk wird statt kreativ auf freien Grunde freudig tätig zu sein mehr und mehr zur Kasse gebeten, der Gürtel soll immer enger geschnallt worden, um irgendwelche ominösen Banken und Profite zu retten. Nun soll die Abstimmung über den Europäischen Stabilität Mechanismus (ESM) und den Euro-Paket-Pakt wieder vorverlegt werden. Dabei handelt es sich wie jüngst besonders deutlich wurde, meist oft gar nicht um eine wirkliche Abstimmung, sondern um ein Abnicken dessen, was die Parteispitze vorgegeben hat.
Die Politiker rotieren ständig nur noch um dieses schon fast tote „Kalb“ herum Wenn es wenigstens das „Goldene Kalb“ wäre. Die Möglichkeiten der Demokratie werden durch die ständigen Sparmaßnahmen immer weiter eingeschränkt. Nicht einmal mehr der Bundestag – das wichtigste Parlament, das laut Grundgesetz das Gesetz gebende eigentlich regierende Organ ist, wird zum Lakaien gemacht. Es wurde von den geplanten Maßnahmen des ESM und Euro-Paket-Pakts nicht einmal informiert. Deshalb hat Bündnis 90/Die Grünen jetzt in Karlsruhe beim Verfassungsgericht dagegen geklagt. Erst von Vertretern des österreichischen Parlaments haben die deutschen Bundestagsmitglieder von dieser Hinterhältigkeit der deutscheren Regierung erfahren. Die deutsche Regierung – die ja eigentlich zu tun und zu lassen hat, was das Parlament beschließt, nimmt sich entgegen allen grundlegenden Gesetzen zu viel Macht an.
Diese Verkehrung der Machtverhältnisse dürfte aber genau im Interesse des regierenden Kapitals sein, dem Interesse einiger weniger,die keiner genau kennt. Diese dürften dann wieder ihre mit Sicherheit sehr gut bezahlten Vasallen, die sich zu Zuflüsterern von Politikern wie Frau Merkel und Sarkozy machen, haben. Solche Lobbyisten sitzen dann nicht nur in Brüssel, sondern in allen Regierungen und an allen Schalthebeln in allen Staaten, die der Euro-Zone angehören.
Merkwürdigerweise, oder vielleicht sogar natürlicherweise. Geht es Ländern, die der Euro-Zone nicht angehören wie Dänemark sehr gut. Auch die Polen haben im Moment gar kein Interesse mehr daran, der Euro-Zone, wie ursprünglich für 2012 geplant, beizutreten. Denn auch Polen erlebt aufgrund seiner Souveränität in der Währung gerade einen großen wirtschaftlichen Aufschwung.
